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 Die schönsten Dörfer

Puycelsi
Castelnau de Montmiral
Lautrec
Monestiés
Sauveterre
Conques
Belcastel
Najac

Autoire
Loubressac
Carennac

Cardaillac
St Cirq Lapopie

Herunterladen (Rundreise und Kontakte).


 Im Gebiet von Tarn, Aveyron und Lot finden sich besonders viele
der schönsten Dörfer Frankreichs. Diese Auszeichnung erhalten nur wenige Orte. Sie sollten mindestens 2000 Einwohner zählen, müssen 2 denkmalgeschützte Bauwerke und ein Kulturerbe besonderer Qualität besitzen. Auch die Umgebung, wie die landschaftliche Einbettung, ist wichtig. Die Bewohner dieser „schönsten Dörfer“ fühlen sich durch dieses Siegel angespornt, ihren Ort zu pflegen und von seiner besten Seite zu zeigen.

 Die wichtigsten Orte
Puycelsi
Puycelsi sitzt seit 600 Jahren auf einem Tafelfelsen und war von einer Stadtmauer eingefasst, von der noch 2 Tore übrig sind. Von hier oben schweift der Blick über das friedliche Tal der Vère, Klatschmohn leuchtet aus den Wiesen, die die Ufer säumen. Der malerische Marktplatz ist restauriert worden. Üppige Blumenpracht in den Vorgärtchen schmückt die Häuser aus rotblondem Sandstein, der sich vereinzelt mit Fachwerk verbindet. Viele Fassaden sind neu herausgeputzt und bringen den traditionellen Baustil besser zur Geltung, andere werden es noch. In der reizenden Kapelle St. Roch ist das Fremdenverkehrsamt untergebracht. In Tante-Emma- Laden und Dorfcafé geht es noch ländlich idyllisch zu wie zu Grossmutters Zeiten.
Castelnau de Montmiral
Gerade nicht mehr im Gaillac-Weinbau-Gebiet liegt eine kleine Bastide aus dem 13. Jhd. mit einem ganz reizenden Marktplatz. Roter Backstein fügt sich malerisch ins Fachwerkgerippe der Häuserfassaden. Die Caféterrasse im Schatten der Arkaden spendet angenehme Kühle in der Sommerhitze.
Lautrec
Lange Platanenalleen über sanfte Hügel und Sonnenblumenfelder führen in den charmanten Ort Lautrec. Feinschmeckern fällt bei diesem Namen sofort rosa Knoblauch ein, den die Bauern hier besonders gut anzubauen wissen. Lautrec wurde 940 auf einem gut zu verteidigenden Felsvorsprung gegründet. Der Blick schweift zu den Mittelgebirgszügen Montagne Noire und Monts de Lacaune, bei klarer Sicht bis in die Pyrenäen. Hübsch ist der Marktplatz, von hier aus sollte man sich in dem Gassengewirr verlieren und sich überraschen lassen von Fassaden aus dem 14./15. Jhd., von Innenhöfen und Fachwerk aus dem 16. Jhd.
Monestiés
Wie der Name verrät, entstand der Ort aus einem Kloster auf einem Nebenweg nach Santiago de Compostella. Von dem Hospitz für die Jakobspilger existiert nur noch die schlichte Kapelle. Ihr armseliges Äusseres lässt nicht erahnen, dass sie eine einzigartige Skulptur beherbergt: eine Grablege aus dem 15. Jhd., von ihrer bildhauerischen Qualität einmalig. Mit spanischer Kunst von heute hat der Ort auch zeitgenössisches zu bieten. Monestiés liegt in einem abgelegenen kleinen Tal von Wald und Wiesen. In das saftige Grün fügen sich die alten Steinhäuser des Ortes harmonisch ein.
Sauveterre de Rouergue
Klein, aber fein: in der im 13. Jhd. gegründeten Bastide ist der typische Grundriss in seltener Perfektion erhalten geblieben: 9 Schachfelder, von denen das mittlere ausgespart wurde für den Markplatz mit breiten Arkadenumläufen unter behäbigen Häusern der angesehenen Bürger. Sauveterrede- Rouergue wurde in einem fruchtbaren Getreideanbaugebiet gegründet, entwickelte sich jedoch nicht, sondern blieb weitgehend auf seine 9 Rechtecke beschränkt. Das Dorf fiel in einen langen Dornröschenschlaf, von dem es erst vor kurzem erwachte : ein Spitzenrestaurant hat sich hier angesiedelt und an alte Traditionen anknüpfend auch eine Messerschmiede, eine Hutmacherin und ein Teppichknüpfer.
Conques
Bekannt als eine herausragende Sehenswürdigkeit, die Pilgerkirche Ste. Foy und ihr aussergewöhnlicher Kirchenschatz, ist Conques ein kleines Dorf geblieben in abgelegenem waldigen Mittelgebirge. Wie Schäfchen um den Hirten scharen sich die Häuser aus rosa Sandstein mit braunen buckligen Dächern um ihre Abtei. Zum Abend hin prägen die Pilger die Atmosphäre des Dorfes, wenn sie nach langer Tageswanderung überwältigt vor dem ausdrucksstarken Weltgericht des Tympanon der Abteikirche stehen, goldgelb von den letzten Sonnenstrahlen aufgehellt. Am frühen Morgen dann ziehen sie frischen Mutes auf der anderen Seite von Conques wieder hinaus, weiter auf dem langen Weg nach Santiago de Compostella.
Belcastel
Belcastel liegt in einer Biegung des Aveyron. Aus Schiefer gebaute rustikale Häuser sind über den Hang verstreut, gekrönt von einer restaurierten Burg. Aus Kopfstein sind die steilen Wege zu den Anwesen. Nirgends ein Laut, nur das Singen der Vögel in Bäumen und Strauchwerk und das leise Glucksen der Wellen um die Pfeiler der gotischen Brücke unterbrechen die Stille. Belcastel ist ein Stück Paradies zum Entspannen und Seele baumeln lassen.
Najac
Najac zieht sich eindrucksvoll auf einem langen, steilen Gebirgskamm entlang. Die eine Seite läuft aus in einer pittoresken Bastide, einem langen Marktplatz eigentlich, der von malerischen Häusern umstanden wird. Wilder Wein rankt sich um Balkongeländer, Blumentöpfe sind vor den Häusern aufgereiht, Cafés laden zum Verweilen ein. Man sollte die einzige Strasse des Dorfes auf dem Kamm bis ganz zu Ende durchgehen, vorbei an der Wehrkirche aus dem 13. Jhd. und an schmucken, restaurierten Häusern, auf deren Klingelschildern oft englische Namen stehen, dann zur Burgruine aufsteigen und den einzigartigen Ausblick über das Aveyrontal geniessen.
Autoire
Vor dem Hintergrund einer h a l b k r e i s f ö r m i g e n Felswand und einem 30 m hohen Wasserfall, der sich die Klippen hinunterstürzt, liegt ein verträumtes Dorf: Autoire. Wachtürmchen und Erker, alte, gepflegt Gutshäuser im Quercy-Stil, Dächer wie Hauben aus granatfarbenen Schindeln strahlen eine gelassene Eleganz aus. Kaum vorstellbar, dass Autoire im 100- jährigen Krieg von den Engländern eingenommen wurde und lange Zeit Strassenräubern und Banditen Unterschlupf bot.
Loubressac
Loubressac war ein beliebtes Urlaubsziel von Robert Doisneau und wurde auf ungezählten Fotos von ihm eingefangen. Ein homogenes Dorf, ganz im bezaubernden Quercy-Stil, herausgeputzt und blumengeschmückt, ist Loubressac in der Tat ein Bilderbuchdorf. Es wurde wie ein Adlerhorst auf einem Gebirgsvorsprung angelegt und von einer Festungsmauer umzogen. Vom Schloss aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Flusswindungen der Dordogne und die hügelige Umgebung : Auf den Wiesen schnattern Enten und Gänse. Mäuerchen aus Feldstein begleiten die Wege in die verstreut liegenden Weiler ringsum.
Carennac
Hält man sich flussaufwärts direkt an die Dordogne, wird man nach einer landschaftlich besonders reizvollen Fahrt über Schlösser und Burgen bald auf das bezaubernde Städtchen Carennac stossen. Ein pittoreskes, von Wehrmauern umgebenes Priorat, eine sehenswerte Kirche mit Kreuzgang finden sich in der Mitte des Ortes. Im Haus der Dordogne wird dem legendären Fluss die gebührende Ehre erwiesen. Pädagogisch gut aufbereitet, folgt man dem Fluss seit seiner Entstehung, hört die Turmdohle singen und kann den Eisvogel aus der Nähe betrachten, erfährt vieles über die flachen Lastkähne, die früher Waren aus dem Zentralmassiv waghalsig flussabwärts schifften. Das Ganze in einem Renaissance-Schloss, dessen Fenster auf die kleine Insel La Calypso hinausgehen.
Cardaillac
Ein malerisches Dorf mit Wehranlagen, deren 3 Türme sich gegen den Himmel abzeichnen – und gleichzeitig ein Freilichtmuseum. Bei einem Bummel durch den Quercy- Ort stösst man auf die Wallnussmühle, eine Werkstatt, aus der die Zuber für die Weinlese stammen, den Backofen der Gemeinde, den Holzschuhmacher, einen Kastanientrockner, ein Klassenzimmer der früheren Jungenschule... und erfährt so manches über die Hanfweberei und den Ackerbau in früheren Zeiten. Ein Besuch, der gerade Familien zu empfehlen ist.
Saint-Cirq-Lapopie
Der gesamte Ort steht unter Denkmalschutz. Das auf einem Felsen über dem Lot liegende Saint-Cirq-Lapopie gehört zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs" und bildet eine harmonische Einheit aus alten Gassen und schönen Häusern (MH), einige davon prächtige Herrenhäuser. Die „Maison Breton" (MH) erinnert daran, dass der surrealistische Künstler André Breton von dem Dorf begeistert war. Kirche aus dem 12. Jh. (MH). Kapelle Ste. Croix. Überreste der Burg (13. Jh.). Geschichtsmuseum des Dorfes, in dem das Drechslerhand-werk eine lange Tradition hat. Von der Burgruine bietet sich ein großartiger Blick auf das Tal des Lot.

 Besichtigungen
Puycelsi
La Bastide, le Conservatoire Régional d’Espèces fruitières ancienne et de Vigne.
00 33 (5) 63 33 19 25

Castelnau de Montmiral
La Bastide, le Trésor.
Marché le mardi matin.
00 33 (5) 63 33 15 11

Lautrec
Le Moulin à vent de la Salette, L’Atelier du Sabotier, le Château de Malvignol.
Maché le vendredi matin.
00 33 (5) 63 75 31 40

Monestiés
Mise au Tombeau, Musée Bajén Vega.
Marché le jeudi de 17h à 20h (juillet et août).
00 33 (5) 63 76 19 17

Sauveterre
Bastide, artisanat
00 33 (5) 65 72 02 52

Conques
Visite du Trésor.
08 20 82 08 03

Belcastel
Visite du château.
00 33 (5) 65 64 42 16

Najac
Visite de la forteresse royale.
00 33 (5) 65 29 71 65

Autoire
Cascade, cirque.
00 33 (5) 65 38 11 85
Loubressac
00 33 (5) 65 10 82 18

Carennac
• Le Cloître.
00 33 (5) 65 10 97 01
• Centre d’Interprétation de l’Architecture du Patrimoine et du Paysage du pays de la Vallée de la Dordogne.
00 33 (5) 65 10 97 01
00 33 (5) 65 10 97 01
• Musée des Arômes.
00 33 (5) 65 10 91 16

Cardaillac
Le Musée Eclaté.
00 33 (5) 65 40 10 63

St Cirq Lapopie
• Musée Rignault
00 33 (5) 65 31 23 22
• Musée de la Mémoire du village
00 33 (5) 65 31 21 51

 Übernachtungen
Lautrec
• Chambres d’Hôtes
Château de Montcuquet
Gîtes de France – 4 épis
00 33 (5) 63 75 90 07

Puycelsi
• Hôtel restaurant L’Ancienne Auberge ***
36 rue Cap de Castel
00 33 (5) 63 33 65 90
00 33 (5) 63 33 21 12


Conques
• Grand Hotel Ste Foy****
00 33 (5) 65 69 84 03
00 33 (5) 65 72 81 04


• Hôtel-restaurant Le Moulin de Cambelong***
00 33 (5) 65 72 84 77
00 33 (5) 65 72 83 91


• Auberge Saint Jacques**
Logis de France.
00 33 (5) 65 72 86 36
00 33 (5) 65 72 82 47

Najac
• Hôtel-restaurant l’Oustal del Barry**
Logis de France
00 33 (5) 65 29 74 32
00 33 (5) 65 29 75 32


• Hôtel-restaurant Le Belle Rive **
Logis de France
00 33 (5) 65 29 73 90
00 33 (5) 65 29 76 88

Belcastel
• Hôtel-restaurant du Vieux Pont***
00 33 (5) 65 64 52 29
00 33 (5) 65 64 44 32


Sauveterre
• Hôtel-restaurant Le Sénéchal***
00 33 (5) 65 71 29 00
00 33 (5) 65 71 29 09


Castelnau de Montmiral
• Hôtel restaurant Les Consuls**
Logis de France
Place de la Mairie
00 33 (5) 63 33 17 44
00 33 (5) 63 33 61


Autoire
• Hôtel restaurant Auberge de la Fontaine**
00 33 (5) 65 10 85 40
00 33 (5) 65 10 12 70


Monestiés
• Hostellerie restaurant Saint Jacques**
Logis de France
Route de Carmaux
00 33 (5) 63 76 11 72
00 33 (5) 63 76 19 28

Carennac
• Hôtel restaurant Le Vieux Quercy ***
00 33 (5) 65 10 96 59
00 33 (5) 65 10 94 05


Loubressac
• Hôtel restaurant Lou Cantou**
00 33 (5) 65 38 20 58
00 33 (5) 65 38 25 37

• Relais de Castelnau***
00 33 (5) 65 10 80 90
00 33 (5) 65 38 22 02


St Cirq Lapopie
• La Pelissaria***
00 33 (5) 65 31 25 14
00 33 (5) 65 30 25 52


• Auberge du Sombral**
Place du Sombral
00 33 (5) 65 31 26 08
00 33 (5) 65 30 26 37

• Chambres d'Hôtes - 3 épis
Chez Mme Agnès Dadoun
Route du Carol
00 33 (5) 65 31 49 10
06 12 29 76 55


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Service loisirs Accueil Tarn
41 rue Porta – BP 225
81006 ALBI cedex
Tel : 00 33 (5) 63 77 32 30
Fax : 00 33 (5) 63 77 32 32

Contact :
loisirs.accueil.tarn@wanadoo.fr

 Fremdenverkehrsämter
  Puycelsi
00 33 (5) 63 33 19 25
00 33 (5) 63 33 19 25

  Castelnau de Montmiral
00 33 (5) 63 33 15 11
00 33 (5) 63 33 17 60

  Lautrec
00 33 (5) 63 75 31 40
00 33 (5) 63 75 32 90

  Monestiès
00 33 (5) 63 76 19 17
00 33 (5) 63 80 14 06

  Sauveterre
00 33 (5) 65 72 02 52
  Conques
0 820 820 803
  Belcastel
00 33 (5) 65 64 46 11
  Najac
00 33 (5) 65 29 72 05
  Autoire
00 33 (5) 65 38 11 85
  Loubressac
00 33 (5) 65 10 82 18
  Carennac
00 33 (5) 65 10 97 01
  Cardaillac
00 33 (5) 65 34 06 25
  St Cirq Lapopie
00 33 (5) 65 31 29 06


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